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Kultur in Riffian - Kuens
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Riffian der Wallfahrtsort
Im kirchlichen Leben des Burggrafenamtes spielt Riffian als Wallfahrtsort seit jeher eine wichtige Rolle. Einerseits wegen des historischen Wertes des Gnadenbildes in der Pfarrkirche, andererseits wegen der Legende um die Auffindung des Gnadenbildes im Bachschutt der Passer und der Stuckskulptur ist die Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Mutter Gottes auch heute noch lebendig.
Die Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Muttergottes ist ein Barockbau aus dem Jahre 1671 vom Baumeister Franz Delai. Der barocke Hochaltar von Bartlmen Grätl gilt als besonderes Meisterwerk unter den Altären Tirols. Besonders sehenswert ist die Pietà aus der Zeit um 1400 und der Taufstein aus dem 12. Jahrhundert. In der Gnadenkapelle neben der Wallfahrtskirche befinden sich bedeutungsvolle gotische Fresken aus dem Jahre 1425.
Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche in Kuens (Wandmalereien an der Außenwand und Sonnenuhr aus dem Jahre 1450)
- Prähistorische Siedlungsstätte Burgstall: Dies ist eine Siedlung aus der späten Eisenzeit, die etwa ab 400 v. Chr. über mehrere Jahrhunderte hinweg genutzt wurde. Sie fiel nach der Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. einem Brand zum Opfer und wurde nicht mehr aufgebaut. Ob der Brand mit dem Vorrücken der Römer zusammenhing?
Ausgegraben und gut erhalten ist das zentrale Herrenhaus. Neben diesem sogenannten rätischen Haus können noch zumindest ein weiteres Wohnhaus und Unterkünfte für das Gesinde, Speicher und Ställe nachgewiesen werden. - Kreuzwegstationen: Weg zur Wallfahrtskirche mit ausdrucksvollen Stationsbildern aus patinierter Bronze von Guido Lezuo - 1958 errichtet
- Traktormuseum in Kuens: Größte Porschesammlung Südtirols
















