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Timmelsjoch Erfahrung

  • Die Timmelsjoch Erfahrung

    Timmelsjoch

    Eine Straße, früher ein Saumpfad, eint Passeier- und Ötztal. Über Jahrtausende entstehen viele einzigartige Gemeinsamkeiten und überwinden die natürliche Grenze der Berge. An mehreren Haltepunkten informieren Architektur-Skulpturen den Reisenden über Natur, Geschichte, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft der Region und erweitern seinen Horizont. 

    Erkunde die Stationen und mach’ Die Timmelsjoch Erfahrung! 

    Englischer Pressebericht 2011

    Architektur News

    Stationen im Überblick

  • Ein leuchtender Granat für Moos

    Eröffnung - Granat in Moos
    Moos in Passeier, 31. Juli 2010
    Mit dem Granat auf dem Felshang über Moos hat das Hinterpasseier ein neues Wahrzeichen bekommen. Der Infopoint mit Aussichtsplattform wurde im Zuge des Interreg IV Italien Österreich Programms realisiert.

    Der "Granat", die erste Station der „Timmelsjoch Erfahrung“ auf Südtiroler Seite, ist fertig. An der offiziellen Eröffnung nahmen auf Einladung des Mooser Bürgermeisters Wilhelm Mathias Klotz nahmen zahlreiche Gäste teil, darunter Landeshauptmann-Stellvertreter Hans Berger, St. Leonhard's Bürgermeister Oswald Tschöll, St. Martin's Bürgermeisterin Rosmarie Pamer, Projektinitiatorin Dr. Maria Gufler, Timmelsjoch Hochalpenstraße AG-Vorstand Mag. Manfred Tschopfer und Amtsdirektor Dr. Robert Gamper vom Straßendienst Burggrafenamt.
  • Eröffnung - Granat in Moos
    Vorbild
    In seiner Begrüßungsrede betonte der Mooser Bürgermeister Wilhelm Mathias Klotz die Wichtigkeit gerade für strukturschwache Gebiete, Akzente zu setzen. „Auch wenn wir in den letzten Jahren leichte Nächtigungszuwächse verzeichnen konnten, wollen wir uns nicht ausruhen, sondern stetig weiter entwickeln.“ Angetan von der neuen Aussichtsplattform und dem touristischen Infopoint „Granat“ zeigte sich Landeshauptmann-Stellvertreter Hans Berger, der als Landesrat auch für den Tourismus zuständig ist: „Mir imponieren der Mut und die Tatkraft dieser länderübergreifenden Projektes. Wenn etwas nicht zu ändern ist, wie der Verkehr über das Timmelsjoch, dann muss man eben das Beste daraus machen. Das Erlebnisstraßenprojekt zwischen Moos und Hochgurgl ist ein innovatives Mittel, um die jährlich rund 170.000 Passreisenden zum Anhalten und Verweilen zu bewegen. Damit bleibt der Region nicht nur der Durchzugsverkehr, sondern auch ein Mehrwert!“

    Erlebnisstraße „Die Timmelsjoch Erfahrung“
    Der Granat ist Teil des Erlebnisstraßenprojekts „Die Timmelsjoch Erfahrung“, das derzeit zwischen Moos im Passeier und Hochgurgl entsteht. Gemeinsam mit Architekt Werner Tscholl haben die Gemeinde Moos im Passeier und die Timmelsjoch Hochalpenstraße AG das Konzept zur Musealisierung der Straße entwickelt. „Wir wollen den Passreisenden einen Mehrwert bieten und damit auch nachhaltige wirtschaftliche Impulse für die gesamte Region schaffen“, erklärt die Projektinitiatorin Dr. Maria Gufler, Vizepräsidentin des Tourismusvereins Passeiertal.
  • Eröffnung - Granat in Moos
    Kurios und informativ
    Form und Name des Infopoints sind den geologischen Gesteinsformationen des Passeiers nachempfunden. Während die beleuchtete Aussichtsplattform spektakuläre Ausblicke auf Moos und das hintere Passeiertal eröffnet, dient der begehbare Granat daneben als Schauraum und touristischer Infopoint. Im Inneren erfährt der Besucher allerlei Interessantes über die Besonderheiten des hinteren Passeiertals. Großflächige Bilder und kurze, dreisprachige Texte thematisieren beispielsweise das Heuschießen, den historischen Kummersee im Ortsteil Rabenstein, das neue Bunker-Mooseum im Ortsteil Moos, die höchsten Wasserfälle Südtirols oder Kurioses wie das kinderreichste Dorf Europas namens Stuls. Über eine Internetsäule kann sich der Besucher über die Sehenswürdigkeiten, Nächtigungsmöglichkeiten und Gaststätten des Hinterpasseiers informieren.

    Fünf Stationen, ein Erlebnis
    Bereits fertig gestellt ist neben dem „Granat“ das „Passmuseum“ am Timmelsjoch in 2.509 m. Wie ein „Findling“ steht es auf Nordtiroler Boden und kragt 16 Meter nach Süden aus – als Symbol für das länderübergreifende Projekt. Innen gibt das Passmuseum eindrucksvolle Einblicke in den mühevollen Straßenbau. 2011 folgen die weiteren Stationen. Das „Fernrohr“ unterhalb des Scheibkopfes fokussiert den Blick auf den Naturpark Texelgruppe mit ihren Gletscherriesen und Granatenkogel. Auf Nordtiroler Seite widmet sich der „Schmuggler“ bei der Timmelsbachbrücke den traditionsreichen Handelsbeziehungen zwischen Passeier- und Ötztal. Der „Steg“ bei der Mautstation ermöglicht schwindelerregende Ausblicke und informiert über Siedlungsgeschichte, Pflanzen- und Tierwelt des hinteren Ötztals. Die Investitionskosten des Gemeinschaftsprojektes der Gemeinde Moos in Passeier und der Timmelsjoch Hochalpenstraße AG innerhalb des Programmes Interreg IV Italien Österreich von insgesamt 1,77 Mio. Euro werden ko-finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

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